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Review


Aterial - War Machinery

Released: Dezember 2004
Label: Eigenproduktion
Genre: Heavy Metal
Homepage: http://www.aterial.com

Ist es dir schon einmal aufgefallen, dass es viel zu viele Sub-Genres gibt?

Die Tatsache, dass es allein unter Metal weit mehr als 20 davon gibt, macht es verdammt schwer zu entscheiden, in welches eine Band einzuordnen ist.

Auch bei dem Album von Aterial stand ich diesem Problem gegenüber. Thrash Metal, oder doch eher Heavy Metal? Letztendlich konnte ich mich dann doch auf Heavy Metal einigen. Die 5 Jungs von Aterial haben ganz schön lange auf sich warten lassen. Zwar existiert die Band schon seit Anfang der 90er, doch sie verbrachten gut ein Jahrzehnt mit dem umkrempeln der Besetzung. In dieser Zeit brachten sie einige Demos raus, aber das erste Album bekam die Masse erst Ende 2004 zu Gesicht – „War Machinery“Und was sahen dann die Leute zuerst? Den Namen der Band, darunter einen Totenkopf und den Albumtitel. Welche Gedanken gehen einem da wohl durch den Kopf? Trotz der schlichten Haltung ein gelungenes Artwork. Dennoch dachte ich in erster Linie an so was wie Death Metal, Metalcore, oder etwas in der Richtung. Deshalb finde ich die Kombination von Musik und Cover nicht ganz stimmig. Aber nun zur Musik

Der Sound wirkt durch die `dreckige´ Stimme von Ralf Scholz in Verbindung mit der Melodie unzweifelhaft gut. Beide Daumen hoch. Außerdem verleiht diese Melodie durch die sehr hohen Parts den Songs eine gewisse Individualität. Nach einer Zeit intensiven Hörens jedoch, kommt langsam dieses Gefühl dass man was Neues braucht. Kein Zweifel. Gute Musik im 80er Stil, aber wirklich fesseln tut diese meiner Meinung nicht. Es fehlen einfach die wirklichen Höhepunkte auf dem Album. Am Ende der wurde auch noch ein wirklich ruhiger Song eingebaut: „Hear me“. Meiner Meinung nach passt er stilistisch nicht ganz in das Konzept der Platte, auch wenn sich der Track gut anhören lässt. Alles in allem ein solides 80er Jahre Heavy Metal Album im Stile von Accept nur mit weniger Gespür für echte Hits.

Score: 3,0 von 5



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