Logo

Want a review?

Please send your promotional copy incl. the following information:
- bandinfo/bio
- label (if existing)
- release-date
- contact person (E-Mail)

Shipping address:
- OsnaMetal.de
- Postfach 33 60
- 49023 Osnabrück, Germany

E-Mail: redaktion@osnametal.de

To be informed concerning the review, please like us at Facebook

Notice: We try to attend all incoming promos; anyhow there´s no guarantee for a review.

Bewertungen

10: Ein Meilenstein der Musikgeschichte!
9: Ein deutlich überdurchschnittliches Album
8: Ein sehr gutes Album mit vielen starken Titeln
7: Ein gutes Album mit einigen Ohrwürmen
6: Ein solides Genre-Album mit hellen Momenten
5: Mittelmäßiges Album
4: Schwaches Album, nur für hartnäckige Fans
3: Hierfür Geld zu verlangen wäre dreist
2: Es bleibt beim Versuch
1: WHAT THE ... ?!
# A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Gesamtübersicht

April '14


März '14


Februar '14


Januar '14


Dezember '13


November '13


Oktober '13


Oktober '13

Review


Svartby - Elemental Tales

Released: 17.02.2012
Label: Trollzorn
Genre: Folk Metal
Homepage: http://www.english.svartby.com/

Svartby, so heißt die junge Band aus Sankt Petersburg, die mit “Elemental Tales” ihr mittlerweile drittes Album abliefert. Seit 2004 bereichert uns die Russen mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Folk, Synthies und brutalem Black-Metal. Dabei legen sie großen Wert darauf nicht dem Pagan oder Viking Genre zugeordnet zu werden. Sie selbst bezeichnen ihren Stil als Svartcore.

Was allerdings das Besondere an diesem Svartcore darstellen soll, erschließt sich mir nicht so wirklich. Stilistisch bewegt man sich sowohl lyrisch wie auch musikalisch ganz klar im Folk-Metal Bereich. Nach dem kurzen ulkigen Intro mit Naturgeräuschen und Kobold-Gelächter geht es mit der straighten Nummer „Scum from underwater“ direkt los. Diese kann stellvertretend für den Gesamtsound von „Elemental Tales“ gesehen werden. Das Schlagzeug poltert nach bester Fintroll Manier daher und das Growlen des Fronters gibt dem Ganzen eine brutale und aggressive Note. Auffallend ist die dominante Stellung des Keyboards. Es übernimmt fast durchweg die Melodie und verweist die Gitarren auf die rhythmusgebenden Positionen. Hierbei erinnern die Synthies an folklorische Instrumente wie Flöte, Akkordeon oder Glockenspiel. Hier muss man unweigerlich an Trollfest denken, die eine ganz ähnliche Spielweise praktizieren.

Dass die Band sich allerdings selbst nicht ganz ernst zu nehmen scheint wird am lyrischen Konzept erkennbar. Auf „Elemental Tales“ geht es nämlich um die sechs magischen Elemente des Svartby-Kosmosses: Feuer, Luft, Wasser, Erde, Holz und um, aufgepasst, Pilze. Und zwar Pilze in jeglicher Form. Der Spaß-Faktor ist also für die Band enorm wichtig und das schlägt sich halt auch in der Musik nieder. So beinhaltet das aktuelle Album zwar ein halbe Stunde lang lustigen und abwechslungsreichen Party-Metal, viel mehr aber auch nicht. Als Beispiele seien hier die Songs „Done with the wind“ und „Morning Wood“ angeführt.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass wir es hier mir lustigem Folk-Metal zu tun haben, der für einen guten Mosh und eine kurzweilige Zeit sorgen kann. Technisch ist man auf einem guten Niveau. Leider fehlt an manchen Stellen dann doch die Ernsthaftigkeit und große Nummern mit Wiedererkennungswert sucht man hier auch vergebens. Wird auf Dauer sicherlich in der Flut durchschnittlicher Metal-Bands untergehen.

Tracklist:

  • 1.Impby
  • 2.Scum from underwater
  • 3.Boulder Massacration
  • 4.Sleepy Devils
  • 5.Mushroom Rings
  • 6.Done with the wind
  • 7.Ash and dust
  • 8.Flaming Balls
  • 9.Morning Wood
  • 10.Elemental Tales

Hier noch zwei Tracks zum reinhören auf Youtube.


Score: 6 von 10 Punkten

Erle