Review
Gaia Epicus - Victory
Released: 26.01.2007
Label: Epicus Records
Genre: Melodic Metal
Homepage:
http://www.gaia-epicus.com
„Lift the Flag up high / Wave it in the sky / Cause metal never dies / It will lead us to Victory”.
Nach diesem Motto haben Gaia Epicus ihr neues Album „Victory” bespielt. Die Norweger veröffentlichten nun schon ihr drittes Album und kamen bisher auch immer gut an. Die Gruppe mit einer harten Geschichte, in der unter anderem der ehemalige Bass-Gitarrist Yngve Hanssen bei einem Autounfall ums Leben kam, besteht heute aus Thomas Christian an der Gitarre und am Gesang, Joakim „Jokke“ Kjelstad an der Gitarre und Ole Alexander Myrholt an den Drums. Große Erfolge sind der fünfte Platz beim größten Norwegischen Songcontest, ein Gig zusammen mit Manowar und Motörhead und eben die Veröffentlichung der drei Silberlinge, sowie einiger Demos.Nun aber zum Neusten Stück! Angefangen wird hier mit einem schnellen, Rhythmus, generiert von den Drums. Passend dazu setzen die Gitarren mit einer aggressiven Melodie ein und bringen später auch überzeugende Riffs. Es wird viel Wert auf Energie und Spaß gelegt. Doch es geht auch anders. Oftmals sind die Tracks auch mit einem emotionalen, melancholischen Schwerpunkt belastet. Beispiel hierfür ist auch das rein instrumentale „In Memory“, in dem hohe Gitarrentöne an der Tagesordnung sind, die vereinzelt in den Rhythmus integriert sind, der ebenfalls nur zurückhaltend gestaltet ist.Besonders gut gelungen ist die Einleitung der Nummer 11, dem Titelstück. Hier werden Geräusche einer Schlacht eingeblendet, bis in den Song übergeleitet wird.Die Texte erweisen sich als interessant und scheinen manchmal eine politische Meinung zu enthalten. In „Awaken the Monster“ z.B. wird über ein Lyrisches Ich erzählt, welches behauptet, aus Spaß zu töten. Außerdem wird die Frage gestellt, ob man diesem Ich vergeben sollte.
Andere Texte, beispielsweise der direkt Folgende, haben allerdings vermehrt epische Einschläge (z.B.: „Rise of the Empire / The new world soon will come“).Der Gesang wirkt in manchen Fällen ein wenig rau, was aber zu den speziellen Kontexten meist ausgezeichnet passt. Leichte Unebenheiten im Gesang gibt es jedoch in den mehrstimmigen Teilen. Dennoch scheint auch das, nach kurzer Überlegung, absolut zu passen.Eigentlich lässt sich zu den Skandinaviern nur noch sagen, dass eine einmalig perfekte Vorstellung in Form von neun tollen Liedern und zwei nicht zu verkennenden gesangsfreien Zwischenspielen abgegeben wurde. 5/5 Gitarren! Toller Stoff!
Score: 5,0 von 5TOPSCORE!

Gou